Wonach sucht man, wenn man nicht weiß was es zu finden gilt ?
Wie soll man beschreiben, wenn man nicht weiß was es zu beschreiben gilt ?
Wie soll ich mich der Unzufriedenheit stellen, wenn ich nicht weiß was mich unzufrieden macht ?
Es ist ein ewiger kreis, ein kreis, der sich mir um den hals legt und sich stunde um stunde enger zieht.
Mir die Luft zu rauben und die sinne zu kontrollieren, um mich nicht Freude an dem hier und jetzt haben zu lassen.
Und dieses weckt den schon so oft tot geglaubten und verfluchten teil in mir welcher mit Skrupellosigkeit voranschreitet, um jene zu verletzen und zu peinigen die sich ihm in den weg stellen.
Doch wie entkommt man einem solchen kreis, wenn man nichts ausser Wut verspürt ?
Noch sind sie alle da, all diejenigen die schützend die arme um mich halten, sanft und fürsorglich wie die Familie nach der ich mich immer sehnte. Mit dem wissen und der Kenntnis das in mir ein Monster wohnt.
Aber doch fühle ich das bande schwinden, das leuchten erlischen.
Und es lässt mir nichts zurück, ausser mich und meine schier unendliche Wut und den hass der so lange Jahre der Richter meines weges war.
Ein weg den ich unter meines Vaters hand begonnen und alleine beenden werde.
Doch wie lange wird dies dauern ?
Wie wird dieses ende aussehen ?
Beendet durch eigene hand, den druck des inneren Gesichts nicht mehr standhaft seiend ?
Oder beendet durch die zeit welche mich dazu verdammt mit dieser schmach Jahre weiter zu leben, bis das leben von allein aus mir fährt ?
Ist mein da-sein einfach nur als sinnlose Existenz zu definieren oder gibt es gar einen Aufgabe für mich ?
Doch kann diese Aufgabe nur darin bestehen zu verletzen und zu zerstören ?
Und wer richtet über mein leben sollte ich es durch die Maske der Vergangenheit sehen können ?
Werde ich gar mein eigener Richter, schämend sehend was ich angerichtet habe.
Die Gesichter jener vor Augen die man verletzt und innerlich getötet hat.
Dies sind die fragen welche mir den schlaf rauben, mich innerlich zersetzen und mich daran hindern mich derer zu öffnen die ich liebe.
Doch wieder frage ich mich, ist es einem wesen wie mir gestattet zu lieben ?
Und warum bin ich unglücklich wenn ich von denen umgeben bin die mir wie eine Familie liegen ?
Woher kommt all das ? Der hass ? Die Wut ? Die Unzufriedenheit ? Die Schlaflosigkeit ?
Und wie lange werde ich der stimme in meinem kopf noch stand halten können, wissend das sich mich tag für tag mehr ein nimmt, mich langsam wieder zu dem werden lässt was ich schwor nie wieder zu werden.